Auch wir hatten am gamescom-Mittwoch die Möglichkeit, 4A Games neustes Projekt Metro Exodus ausgiebig in einem ersten Hands-on auszuprobieren. Was wir damit erlebt haben, möchten wir euch in den folgenden Zeilen berichte  und euch einen ersten Vorgeschmack auf das neue Abenteuer von Artjom geben.

Wir schreiben das Jahr 2036. Ein Vierteljahrhundert nach der nuklearen Vernichtung der Welt, klammern sich einige tausend Überlebende in den Metro-Tunneln der Ruinen Moskaus an ihre Existenz. Sie haben sich gegen die vergiftete Umwelt behauptet, Mutanten bekämpft, paranormalen Horror überstanden und in den Flammen eines Bürgerkrieges gebrannt.

In der Rolle von Artjom liegt es jetzt an uns, eine Gruppe Spartaner-Rangers auf ihrer Suche nach einem sicheren Lebensraum durch die Weiten des postapokalyptischen Russland gen Osten zu führen. Ab nun erforschen wir die russische Wildnis in einem nicht-linearen Level und erleben die spannende Story, die alle Jahreszeiten, von Frühling über Sommer und Herbst bis zum nuklearen Winter umspannt.

Gleich nach Ankunft in der business area auf der gamescom bei Koch Media stürzten wir uns sogleich auf das Game. Es wurde nicht groß geredet, sondern ging gleich zur Sache. Völlig hilflos und nur ein Kärtchen mit der Steuerung vor Augen, überließ man uns unserem Schicksal und natürlich dem Spiel.

Der erste Eindruck: wunderschön. In der ersten Szene, die wir auf der Messe spielen durften, konnte man jetzt schon das grafische Potential von Metro Exodus erkennen. Wunderschöne Wassereffekte in einer Sumpfgegend fielen als aller erstes ins Auge. Das setzte sich auch den Rest der Demo fort. Die Besonderheiten von Metro Exodus sind natürlich die Grafik, der Sound und ganz wichtig, die spannende Atmosphäre, die die ganze Zeit in der Luft liegt. Hinter jeder Ecke könnte etwas auf uns lauern, das uns den Gar ausmachen könnte.

Wer die Vorgänger gespielt hat weiß, dass Munition und Vorräte knapp sind. Auch Metro Exodus macht hier keine Ausnahme. Stets mussten wir uns vorsehen, nicht zu viel Munition zu verballern, um am Ende mit leeren Munitionstaschen dazustehen. Doch in den Leveln gibt es an jeder Ecke genügend Kisten, Schränke und andere Dinge, in denen sich allerhand nützliche dinge befinden, um die Waffen und Ausrüstungsgegenstände wieder aufzufüllen.

Apropos: Auch in Metro Exodus haben sich die Entwickler wieder sehr viel Mühe gegeben, Artjom mit genügend Gegenstände upzugraden, um die mutierten Gegner und anderen Banditen, die sich in Metro Exodus herumtreiben, in die ewigen Jagdgründe zu schicken. So kann man auch mal schnell aus einer einfachen Pistole ein brandgefährliches Gewehr basteln – wenn man die nötigen Gadgets dazu gefunden hat.

Auch Molotow-Cocktails und andere tödliche Dinge lassen sich so generieren. Was wir bisher gesehen haben, war schon ganz ordentlich. Auch ein dynamischer Tag- und Nachtwechsel wurde in das Spiel implementiert. Die gezeigte Demo gefiel uns schon ganz gut. Wenn der kurze Ausschnitt, den wir spielen durften kontinuierlich so durch das ganze Spiel läuft, dann dürft ihr euch jetzt schon auf Metro Exodus freuen.

Metro Exodus soll am 22. Februar 2019 unter anderem auch für die Xbox One erscheinen.