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Review: Dishonored: Tod des Outsiders – Lohnt sich die Reise?

GhostWriter by GhostWriter
24. September 2017
in Review, Xbox One
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Dishonored Tod des Outsiders
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Bethesda und die Arkane Studios haben mit Dishonored 2 wieder eine Gameplay-Perle veröffentlicht, die ihresgleichen sucht – die Geschichte des Spiels ließ allerdings zu wünschen übrig. Mit Dishonored: Tod des Outsiders wurde nun eine Stand-Alone Erweiterung veröffentlicht, die diesen Makel beheben möchte. Wir haben uns erneut in die Welt des Outsiders begeben, um zu erfahren, ob es gelungen ist.

Der Outsider – eine geheimnisvolle Wesenheit, dessen Zeichen im ersten Moment ein Segen zu sein scheinen, doch schnell stellt sich heraus, dass das Zeichen des Outsiders ein Fluch ist. Es zeigt uns unsere Abgründe, unsere tiefsten, verborgenen Wünsche auf, die nun nicht mehr in weite Ferne sind, sondern zum Greifen nahe. Es verändert ein jeden, dessen Geist zu schwach ist. Wo Wünsche sind, da ist Gier nie fern und wo Gier ist, da liegt der Geruch von Blut in der Luft.

Mein Leben war schon immer blutig. Als Daud mich aufnahm, uns allen Fähigkeiten des Outsiders gab, da schien die Welt nur uns zu gehören. Was wir wollten, das nahmen wir mit Gewalt. Jeder Auftrag endete meist darin, dass ein weiteres Leben ausgelöscht wurde.

Die Jahre vergingen, ich tat Daud Etwas an, dass wohl nie jemand verzeihen könnte, doch er konnte es. Jetzt, möchte ich meinen alten Mentor finden und mich entschuldigen. Mir war nicht klar, dass diese Reise mit dem Ende des Outsiders einhergehen sollte.

Das hat uns gefallen:

Arkane hat sich mit Dishonored: Tod des Outsiders im Grunde darauf konzentriert, was in Dishonored 2 fehlte: Tiefe in der Story. Endlich gibt es wieder eine tiefgründige Geschichte. Dieses Mal um Billie Lurke, die uns im zweiten Teil der Dishonored-Reihe mit ihrem Boot zur Seite stand.

Dort viel sie vor allem dadurch auf, dass ihr ein Arm und ein Auge fehlte – und wie es sich für Dishonored 2 gehört, wurde nie wie Aufsehen um diese Tatsache gemacht. In Dishonored: Tod des Outsiders ist es eben Billie, mit der wir in den Kampf ziehen werden.

Immer wieder schreckt sie aus Träumen hoch, in der ihr ein Auge und der rechte Arm fehlen. Ohne zu wissen warum sie von solchen Träumen heimgesucht wird, macht sie sich einfach weiter auf die Suche nach Daud, ihrem Mentor aus jungen Jahren. Bald schon wird klar, was sich hinter ihren Träumen verbirgt, oder besser gesagt wer.

Spielerisch hat Arkane etwas den Rotstift angesetzt und die Fähigkeiten, die Billie recht schnell erhält, stark reduziert. Im ersten und zweiten Teil gab es diverse Kräfte – Billie hat tatsächlich aber nur drei. Sie kann sich von Ort zu Ort teleportieren, die Identität von anderen Personen annehmen und mit „Weitblick“ in ihre Umgebung erkunden, und Feinde Markieren oder einen Platz festsetzen, wohin sie gerne teleportieren möchte.

Abseits dieser Fähigkeiten, die nicht auf konventionelle Methode verbessert werden können, hat Billie nur die Möglichkeit auf Waffen zurückzugreifen. Granaten, verschiedene Pfeile, tödliche und nichttödliche, als auch Minen, die ebenfalls in beide Kategorien unterteilt werden können. Billie selbst können wir mit verschiedenen Artefakten „Upgraden“. Beispielsweise erhält sie durch ein Artefakt mehr Gesundheit, während das andere sie leiser laufen lässt oder etwas mehr Mana generiert.

Mana ist in diesem Stand Alone-Ableger im Übrigen kein großes Thema mehr, da es sich nach einiger Zeit selbst regeneriert und somit keine Tränke konsumiert werden müssen. Für die Gesundheit gilt das aber nicht. Essen und Tränke halten euch auf Trapp.

Abseits der eigentlichen Story könnt ihr kleinere Nebenaufgaben annehmen, mit deren Hilfe ihr eure Kasse aufbessern könnt. Es gilt aber darauf zu achten, was die Mission tatsächlich ausmacht, denn nicht jeder Auftrag ist mit Blutvergießen erfüllt oder getan.

Grafisch muss sich Dishonored: Tod des Outsiders nicht verstecken, da es im Grunde die gleichen Assets nutzt, wie schon Dishonored 2. Es ist also ein schönanzuschauendes Spiel. Gleiches gilt für den Sound.

Arkane hat sich trotz der Tatsache, dass es sich hier nicht um einen Vollpreistitel handelt, nicht lumpen lassen, und beim Sound deutlich besser abgeschnitten als beim zweiten Teil. Billies deutsche Stimme klingt interessant und nicht so lust- und leblos wie die Helden des zweiten Teils.

Das hat uns nicht gefallen:

Im Grunde ist Dishonored: Tod des Outsiders ein gutes Spiel bzw. eine gute Erweiterung. Allerdings hat es sich Arkane stellenweise mehr als leicht gemacht. Schauplätze des zweiten Teils wurden eins zu eins übernommen und nur thematisch angepasst.

Das hat wiederrum zur Folge, dass das Spiel recht kurz ausfällt, sofern euch nur die Kampagne interessiert und ihr nicht auf Entdeckungsreisen geht. Wer sich strickt and die Story hält, ist nach vier bis sechs Stunden auch schon bei den Credits angelangt.

Fazit:

Dishonored: Tod des Outsiders ist das, was sich viele mit Teil zwei erhofft haben, nur eben wesentlich kürzer. Die sehr kurze Kampagne ist im Grunde der wirklich große negative Knackpunkt, mit dem sich Arkane auseinandersetzen muss.

Allerdings kostet das Spiel derzeit keine 30 Euro, was letztlich wieder ein sehr fairer Preis ist. Spielerisch ist Dishonored: Tod des Outsiders auf der gleichen Höhe wie die ersten beiden Teile, da es euch überlassen ist, wie ihr mit der Welt des Spiels interagiert. Es ist durchaus möglich mit wenig Blutvergießen die Missionen abzuschließen.

Der Größte Pluspunkt ist ganz klar die Geschichte des Spiels. Endlich wird beleuchtet wer der Outsider war und ist, wenngleich ihr für diese Informationen viel lesen müsst – was aber nicht schaden kann, oder?

Tags: ActionBethesdaDishonored Tod des OutsidersReview
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Schon lange bin ich in der Videospielbranche tätig. Habe viele Messen besucht, Interviews geführt, und auch für andere, große Websites geschrieben. Irgendwann, aus Gründen, habe ich mich jedoch entschieden auf eigene Faust "loszuziehen" und das Internet unsicher zu machen. Mit dieser Seite gehe ich dem Thema nach, dass mich schon immer interessiert hat: Gaming auf Microsofts Konsolen. Ein "Fanboy" bin ich deshalb nicht, denn wichtiger als die Plattform ist für mich immer das Erlebnis, dass ein Game seinen Käufern bieten kann. Meine Aufgaben: mit den Publishern Kontakt aufnehmen, aktuelle Meldungen verfassen, die Community mit einbeziehen und die Seite am Laufen halten.

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