Blizzard leidet nicht etwa unter den Anschuldigen, die gegen Activision ins Feld geführt werden, sondern war aktiver Teil der Klage bzw. der laufenden Ermittlungen gegen Activision Blizzard. Die sexuellen Belästigungen von höhergestellten Mitarbeitern ging derart weit, dass sich eine Frau während einer Dienstreise das Leben nahm.

Nun unter den Augen vieler Gamer, Fans und vor allem der Behörden bemühen sich Activision Blizzard darum, dass Ansehen zu verbessern. Ein Schritt in die wohl richtige Richtung, wenngleich viel zu spät und letztlich auch viel zu wenig, ist die Entlassung von J. Allen Brack – der Präsident von Blizzard Entertainment.

Das Studio teilte nun mit, dass er die Rolle von Brack durch gleich zwei „Neuzugänge“ belegt werden. Zum einen wird Jen Oneal und zum anderen Mike Ybarra den Posten des Präsidenten innehaben.

Oneal war zunächst der Head of Viscarious Visionns und hat die Rolle des Executive Vice President bei Blizzard übernommen. Jetzt wird sie neben Mike Ybarra, den viele Xbox-Fans kennen dürften, Blizzard führen.

Allerdings dürfte dies für alle Betroffenen nur ein Trostpflaster sein und viel zu spät kommen. Fans und Angestellte scheinen vor allem Bobby Kotick auf der Abschussliste zu sehen, der seit Jahren viele hunderte Millionen Dollar pro Jahr kassiert, während andere Angestellte entlassen werden.