Kaum ist die Katze aus dem Sack und der Codename Project Helix für die nächste Xbox-Generation offiziell, legt Microsoft direkt nach. Über ihre Social-Media-Kanäle für Spieleentwicklung haben sie ein paar Teaser-Bilder der Dev-Kits (Entwickler-Konsolen) rausgehauen – passend zum Start der GDC 2026.
Echt spannend ist, dass zwei der drei Bilder fast eins zu eins wie die alten Dev-Kits der Xbox One und Xbox One X aussehen. Das dritte Bild ist dagegen eher rätselhaft: Ein enger Anschnitt, auf dem man die Buchstaben „XDK“ und ein paar geometrische Formen erkennt. Da alle Fotos in Schwarz-Weiß gehalten sind, lässt sich über das Farbschema der Hardware bisher nur spekulieren.
Dass Microsoft die neuen Dev-Kits direkt mit zur GDC bringt, überrascht kaum. Die neue Gaming-Chefin Asha Sharma hatte ja bereits angekündigt, dass sie vor Ort intensiv mit Partnern und Studios quatschen will. Letzte Woche schrieb sie dazu:
„Super Start in den Morgen mit dem Team Xbox! Wir haben über unser Comeback-Versprechen gesprochen, inklusive Project Helix. Das Teil wird in Sachen Performance neue Maßstäbe setzen und sowohl Xbox- als auch PC-Spiele abspielen. Ich freue mich riesig darauf, nächste Woche auf meiner ersten GDC mehr darüber zu verraten!“
Offizielle Details sind zwar noch Mangelware, aber die Gerüchteküche brodelt: Prozessor – Project Helix soll auf der AMD „Magnus“ APU basieren.
Power: Angeblich stecken 30 Prozent mehr Compute Units in Project Helix verbaut als in der Xbox Series X. Dank der neuen RDNA 5-Architektur soll der Leistungssprung aber noch viel krasser ausfallen. Performance: Jede einzelne Einheit soll rund 65 % schneller sein als bei der aktuellen Generation. Das Ziel? Frameraten von weit über 120 FPS.
Microsoft macht kein Geheimnis daraus, dass Project Helix ein „Premium-Erlebnis“ wird. Schaut man sich die Kosten für die High-End-Komponenten an, landet man wohl bei einem Verkaufspreis zwischen 999 $ und 1.200 $. Wenn Microsoft richtig aggressiv in den Markt gehen will, könnten sie vielleicht auf 900 $ runtergehen.
Interessant ist auch der Vergleich zur Konkurrenz: Während Sonys nächste Konsole (PS6, Codename „Orion“) wohl auf einen Chip mit 280 mm² setzt, klotzt Microsoft richtig ran. Die „Magnus“ APU kommt angeblich auf massive 408 mm² (eine Kombi aus 144 mm² SoC und 264 mm² GPU).












